Liebe Besucherinnen und Besucher,

Aufgrund der aktuellen Pandemielage und infolge der Entscheidungen des Bundes und der Saarländischen Landesregierung zur Eindämmung von COVID-19 schließen wir ab Montag, den 2. November, zunächst bis zum 7. März 2021.
Die Verwaltung und der wissenschaftliche Dienst bleiben jedoch weiterhin für Sie erreichbar.


Aktuelle Informationen zur weiteren Entwicklung finden Sie hier auf unserer Homepage, auf Facebook und Instagram.
Wir würden uns freuen, wenn Sie dem Museum verbunden und vor allem gesund bleiben.

Webcam der Live-Restaurierungsstation – Verfolgen Sie live die Fortschritte der Restaurierungsarbeiten an „Fürst Bismarck“

Ein Blick hinter die Kulisse – Öffentliche Live-Restaurierung vor Ort und digital
Verfolgen Sie die Restaurierung von „Fürst Bismarck“ und „Die Ankunft König Wilhelms I. in Saarbrücken“ in den Räumen des Museums live mit.

Eine öffentlich zugängliche Restaurierungswerkstatt unterhalb der großen Freitreppe im Untergeschoss des Museumsbaus veranschaulicht die einzelnen Schritte der Restaurierungsarbeit, die normalerweise den Blicken der Museumsbesucherinnen und –besucher verborgen bleiben. Dabei können sie der Diplom-Restauratorin Katharina Deimel über die Schulter schauen und Fragen stellen. An einer Tafel werden die einzelnen Schritte der Restaurierung beschrieben und mit entsprechenden Fotos bebildert.


Entnehmen der Farbprobe © Historisches Museum Saar, Thomas Rössler


Säubern der Leinwand © Historisches Museum Saar, Thomas Rössler

 

Ende März sollen die Arbeiten an „Fürst Bismarck“ beendet sein, sodass er seinen Platz innerhalb des Alt-Saarbrücker Rathauszyklus wieder einnimmt. Erst dann hält das größte Gemälde des Zyklus „Die Ankunft des Königs Wilhelm I. in Saarbrücken“, mit einer Breite von über fünf Metern, Einzug in die Werkstatt. Weitaus stärker beschädigt – mit zwei großen Löchern in der Leinwand – steht es im Zentrum der Restaurierungsstation und des Vermittlungskonzepts.

Anhand einer erhaltenen Schwarz-Weiß-Fotografie des Originalgemäldes werden die darauf abgebildeten Personen identifiziert und deren Bedeutung im Bild erklärt. Vergleichend dazu wird auch das Vorgemälde an dieser Stelle reproduziert. Dieses unterscheidet sich deutlich von der letztendlichen Fassung, sodass Besucherinnen und Besucher dann in einer Art Suchspiel die Unterschiede finden sowie den Grund dafür entdecken können.

Eine Live-Restaurierung dieser Größenordnung ist deutschlandweit bisher einzigartig. Sie wird von der Kulturstiftung der Länder, dem Ministerium für Bildung und Kultur Saarland sowie dem Förderverein für das Historische Museum Saar finanziert.

 

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