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Das Historische Museum Saar

Einzigartig im Saarland und Europa

Für gewöhnlich sind Museen "nur" Museen.
Das Historische Museum Saar ist mehr!

Das Historische Museum Saar wurde im Jahre 1986 gegründet. Der spektakuläre Bau des Architekten Prof. Dr. Gottfried Böhm ist ein sichtbares Zeichen an der Seite des Saarbrücker Stadtschlosses.

So speziell die Architektur, so unerwartet ist die Dimension der Anlage in der Tiefe: Die Räume für die Ausstellungen gehen über in unterirdische Wehranlagen aus dem Mittelalter und erstrecken sich über mehrere Etagen unter Schloss und Schlossplatz.

Unser Auftrag: Geschichte in Verantwortung spannend erlebbar machen.

Die dunkle Zeit des Dritten Reiches hat ebenso ihre Spuren hinterlassen: Gestapo-Zellen unter dem Nord-Flügel des Schlosses sind eindrückliche Zeugen dieser Phase der deutschen Geschichte.

Neben Dauer- und Sonderausstellungen zu unterschiedlichsten Themen bieten wir einen tiefen Einblick in das Mittelalter an der Saar: die Unterirdische Burg ist eine erlebbare Reise in die Vergangenheit.

Möglich sind neben dem individuellen Einzelbesuch auch Führungen und Veranstaltungen: Wir sind spezialisiert auf touristische und schulische Interessen, sodass der Museumsbesuch auch am Lehrplan orientierbar ist. Sprechen Sie uns an und besuchen Sie uns. Wir freuen uns auf Sie!

2700

Quadratmeter

Ausstellungsfläche

14

Meter

unter der Erde

30000

Exponate

zu besichtigen

Das Saarbrücker Schloss und die historischen Museen

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Historie

Im Jahre 1985 gründete der Stadtverband Saarbrücken im Kellergeschoss des Saarbrücker Schlosses das „Regionalgeschichtliche Museum“.

Ausgangspunkt für die erste ständige Ausstellung war die Entdeckung einer Arrestzelle, die die Gestapo nach 1935 in den Kellergewölben des Schlosses hatte einbauen lassen. Die Zelle, deren Wände mit den Inschriften der inhaftierten Opfer bedeckt sind, sollte nicht nur als Gedenkstätte breiteren Besucherschichten zugänglich gemacht, sondern auch in eine Ausstellung zur Geschichte des Nationalsozialismus an der Saar integriert werden.

Am 9. November 1988, am 50. Jahrestag der Reichspogromnacht, wurde diese erste Abteilung des Museums mit dem Titel „Zehn statt tausend Jahre. Die Zeit des Nationalsozialismus an der Saar 1935-1945“ eröffnet.

Schon 1989 kam die zweite Abteilung hinzu, welche die Geschichte des Saarlandes von 1945 bis zur kleinen Wiedervereinigung mit Deutschland nachzeichnete.

Im Jahre 1993 wurde mit der Abteilung über das Saargebiet im Ersten Weltkrieg ein von dem international bekannten Architekten Gottfried Böhm geschaffener Museumsneubau eingeweiht. Mit dem Erweiterungsbau erhielt das Museum einen repräsentativen Eingangsbereich sowie die Gelegenheit, Sonderausstellungen aus einem breiten Spektrum kulturhistorischer Themen zu präsentieren.

Begleitprogramme und vielfältige museumspädagogische Angebote für unterschiedliche Zielgruppen ergänzen das jeweilige Ausstellungsangebot.

Am 1. Januar 1994 wurde das Regionalgeschichtliche Museum unter dem Namen „Historisches Museum Saar“ in einen Zweckverband überführt, der gemeinsam vom Stadtverband Saarbrücken und dem Saarland getragen wird.

In den Jahren 2004 bis 2007 wurden die Überreste der unterirdischen Burg ergraben und vom Museum aus zugänglich gemacht. Eine Ausstellungsabteilung zur Geschichte von Burg und Schloss ergänzen die unterirdische Anlage.

Seit 2008 wird mit der neugestalteten Dauerausstellung die Geschichte des Saarlandes vom Krieg 1870/71 bis zum Anschluss des autonomen Saarlandes an die Bundesrepublik Deutschland 1957/59 lückenlos nachgezeichnet.

Das Museum verfügt über eine umfangreiche und stetig wachsende Sammlung von Objekten, die in der Saarregion hergestellt wurden, hier Verwendung fanden und/oder in besonderer Beziehung zur Geschichte der Region stehen.

Schloß und Burg

Das Saarbrücker Schloss thront auf einem natürlichen Sandsteinfelsen über der Saar. Es entstand von 1738 bis 1748 an der Stelle seiner Vorgängerbauten, der mittelalterlichen Burg und dem Renaissanceschloss. Das Saarbrücker Schloss war vom Barockbaumeister Friedrich Joachim Stengel als Zentrum des heutigen Altsaarbrücken angelegt. Die Achsen dieser ersten von Fürst Wilhelm Heinrich beauftragten Stadtplanung sind bis heute erhalten und deutlich sichtbar.

In Folge der französischen Revolution niedergebrannt erlebte das Schloss in den folgenden zwei Jahrhunderten verschiedene Bauphasen und Nutzungen. Heute ist es als „Bürgerschloss“ nicht nur Dienstsitz des Regionalverbandes Saarbrücken, sondern auch ein beliebter Kultur- und Veranstaltungsort.

In den 1980er Jahren vollständig entkernt wurde das Saarbrücker Schloss in Anlehnung an das Barockschloss aus dem 18. Jahrhundert grundlegend saniert. Einzigartig und unverkennbar macht es sein postmoderner gläserner Mittelbau, von Deutschlands einzigem Pritzker-Preisträger, Prof. Dr. Gottfried Böhm. In diesem Trakt befindet sich auf über 400 qm der überwiegende Teil der lichtdurchfluteten großzügigen Veranstaltungsräume.

Mit den am Schlossplatz angesiedelten Museen und der Gastronomie rund um den Schlossplatz ist das Saarbrücker Schloss ein beliebtes Ausflugsziel.

Die Räumlichkeiten im modernen Mittelbau stehen für Veranstaltungen aller Art zur Verfügung. (Näheres bei der Veranstaltungsorganisation des Regionalverbandes Saarbrücken, www.saarbruecker-schloss.de)

Museumsshop

Der Shop des Historischen Museums Saar befindet sich im Eingangsbereich des Museums.

Hier finden Sie neben Ausstellungskatalogen und museumseigenen Publikationen auch zahlreiche Artikel und Literatur zur Geschichte der Region.