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  Das Saarland 1945 - 1959


Ausstellung bis auf weiteres wegen Umbau geschlossen!

Nachgebaut: eine Küche aus den Trümmerjahren
 
     
 
     
Die Ausstellung präsentiert ein anschauliches Panorama des saarländischen Sonderweges vom Zusammenbruch des „Dritten Reiches“ bis zur „kleinen Wiedervereinigung“ mit Deutschland.

Die Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges erforderten Strategien des Überlebens unter schwierigsten Bedingungen: Während eine Szene den Aufbruch zur Hamsterfahrt mit Fahrrad und „Ziehwägelchen“ festhält, belegt ein zur fahrbaren Kreissäge umgebauter alter Mercedes die pfiffige Idee von drei Brüdern aus Dudweiler, mit dem bizarren Gefährt über Land zu fahren und den Leuten gegen Entgelt Brennholz zu schneiden.

Eine "Trümmerküche" zeigt Kochen, Waschen und Wohnen auf engstem Raum.

Das Alltagsleben der Bevölkerung in dem seit 1947 selbständigen Saarland nimmt in der Ausstellung einen breiten Raum ein: Die Besucher erfahren von Problemen, aber auch von findigen Ideen beim Wiederaufbau. Sie begegnen der Saarmark und dem französischen Franc sowie saarländischen Zigarettenmarken wie „Lasso“ und „Halbe Fünf“. In einem Eisenbahnabteil wird durch Karikaturen und Berichte von Beteiligten der damalige saarländische „Volkssport“ Schmuggeln wieder lebendig.

Ein Rundgang durch die 1950 gegründete Saarmesse führt vorbei an typischen Saarprodukten wie "Landsieg" und "Valan" zu den heißbegehrten elektrischen Haushaltsgeräten jener Zeit. Music-Box, Vespa, Reisebüro und ein mit Originalrequisiten eingerichtetes Kino, stehen für die neuen Freizeitmöglichkeiten in den 50er Jahren.
 
     
 
 
 
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